Jahresrückblick 2015 - laufkultur.de

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Jahresrückblick 2015

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Das 2015er Laufjahr
Ein Jahr ohne besondere Höhen und Tiefen, auf den ersten Blick vielleicht. Bei  näherer Betrachtung hatte ich aber ein ziemlich extremes Laufjahr!


Vom  absoluten Tiefpunkt gings für mich hinauf in ungeahnte Höhen. Die 100.000 Höhenmeter für dieses Jahr  sind geknackt  (und das in kaum mehr als 11 Monaten), auch die 3.000 km-Schallmauer ist schon  gefallen. Allein 14.000 Höhenmeter im Juli sind für mich absoluter  Rekord, kaum mehr zu toppen! Damit wären meine Motivationsziele für dieses Jahr erfolgreich abgehakt! 2016 kann  also kommen; ich bin bereit!



Doch erst mal ein Blick zurück!
    

A***-karte statt Joker!

Mein Saisoneinstieg sollte beim Jokertrail stattfinden. Nach langer  Wettkampfabstinenz fuhr ich entsprechend motiviert nach Heidelberg, um dort  entsetzt püntktlich zum Zielschluss anzureisen. Ich hatte mich um einen Tag  verguckt. Shit happens!



Hier gehts zum Bericht vom Jokertrail
Aufgalopp beim Petit Ballon

Durchweg gelungen dann der Aufgalopp in Frankreich beim Trail de Petit Ballon.  52 km und 2000 Höhenmeter in weniger als fünf Stunden, das kann sich so früh im  Jahr sehen lassen. Rang 10 in der AK unter mehr als 150 Startern, ich war  zufrieden, vor allem, weil ich durchaus noch mit Reserven ins Ziel kommen  wollte.



Hier gehts zum Bericht vom Petit Ballon

Durchstarten beim Defi des Seigneurs
Einen Monat später war ich erneut in Frankreich am Start, diesmal in den  Buntsandsteinvogesen. Gesamtplatz 17 bedeutete Rang 2 in der AK M45; schade,  dass auf den Ultra-Trails in Frankreich andere Klassenwertungen angewandt  werden. Stolz war ich trotzdem, vor allem, weil ich das komplette Rennen bis auf  wenige Meter durchlaufen konnte.




Hier gehts zum Bericht vom Defi des Seigneurs

Durchhalteparolen am Hochkönig
Irgendwie war der Hochkönigman als Vorbereitung auf den großen Trail um den  Großglockner gedacht. Doch Hitze und eine deutlich längere Strecke als  ausgeschrieben strapazierten Kopf und Glieder. Selten war ich so nah am DNF wie  beim Zwischenstopp in Dienten. Danach habe ich mich Meter für Meter bis ins Ziel  gekämpft... und es waren noch viele Meter, auch vertikale! Als ich ins Ziel kam,  war ich erst mal bedient. Aber wie so oft vergeht der Schmerz während der Stolz  dann doch anhält!





Hier gehts zum Bericht vom Hochkönigman
Happy end am Großglockner
Ähnlich dem UTMB führt der GGUT einmal um den höchsten Berg Österreichs, um den  Großglockner. 110 km und 7000 Höhenmeter können sich sehen lassen. Die Strecke  ist um einiges anspruchsvoller als die in Frankreich. Dazu kamen schlechte  Wetterbedingungen, die dazu führten, dass das Rennen direkt hinter mir  abgebrochen wurde. So schrammte ich nur haarscharf an der ersten Roten Laterne  meiner Karriere vorbei.  



Hier gehts zum Bericht vom Großglockner
Erfolge
Nachdem sich mein 2. AK-Rang beim Defi des Seigneurs ein wenig versteckt hielt (in Frankreich bzw. bei Ultratrails werden meist andere Altersklassen gewertet), musste ein anderer Lauf her, um zumindest einmal in der Saison am Treppchen zu schnuppern. Bei den Lauterner Landschaftsläufen schaffte ich es sogar auf der kurzen Halbmarathondistanz unter die TOP 10 und auf Platz 2 meiner Altersklasse.

Das fand ich nett, aber nicht wirklich wichtig. Erfolg ist in diesem Jahr vielmehr, dass ich nach meinem DNF in Südtirol 2014 dieses Jahr trotz zweier für Körper und Durchhaltevermögen sehr anspruchsvoller Läufe, alle bis ins Ziel gebracht habe. Das macht mich stolz!


(Photo: Matthias Baur)

Hier gehts zum Bericht von den Lauterner Landschaftsläufen
Ausblick
Das Jahr 2016 soll ein Übergangsjahr werden. Das bedeutet nicht, dass es nicht mit reizvollen Höhepunkten besetzt wäre, da habe ich gerade schon viel zu viele Ideen im Kopf, um ein Jahr einfach so zu verschenken. Nein, ich denke das eher leistungsmäßig. Ich will mich im kommenden Jahr stabilisieren, die Form halten, vielleicht noch ein wenig ausbauen, um dann 2017 verstärkt anzugreifen.

Dann darf ich in der Altersklasse M50 starten und erhoffe mir bei guter Form die eine oder andere gute Platzierung, vielleicht auch wieder den einen oder anderen Podestplatz. Klar ist, die Konkurrenz schläft nicht, deshalb habe ich das selbst auf keinen Fall vor.
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